Jubiläum <strong>50 Jahre Bodelschwingh Schule</strong> Düsseldorf
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Jubiläum 50 Jahre Bodelschwingh Schule Düsseldorf

1964 bis 2014 – In den vergangenen fünf Jahrzehnten hat sich das Schulleben an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule stark gewandelt.

Einige Zeitzeugen erinnern sich:

1964 wurde die neu gebaute evangelische Volksschule in Oberkassel eröffnet. Das Schuljahr für die neuen Schüler begann am 11. April mit 10 Klassen. Dazu gehörten neben den Klassen 1 bis 4 auch jahrgangsgemischte Hauptschulklassen der Stufen 5 bis 8 und ein Schulkindergarten. Die Klassen hatten zu dieser Zeit eine Stärke von bis zu 44 Kindern.

Zuvor wurden Schüler evangelischer und katholischer Konfession 18 Jahre lang im Schichtunterricht bis teilweise 18 Uhr im Gebäude der damals noch katholischen Volksschule Don-Bosco am Salierplatz unterrichtet.

Ihren Namen bekam die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule erst in den folgenden Jahren durch die zweite Rektorin Frau Heisig verliehen.

1968 erfolgte die Trennung von Grund- und Hauptschule. Die Kinder der Oberkasseler Hauptschulklassen wurden an der zuvor katholischen Schule Lankerstraße untergebracht. Die katholischen Schulen an der Lankerstraße und am Salierplatz wurden wiederum zur Gemeinschaftsgrundschule Don-Bosco zusammen gelegt.

In dem Schuljahr 1969/1970 beschloss die Bodelschwingh-Schule als eine der ersten Schulen, die Fünftagewoche einzuführen und somit den Unterricht am Samstag abzuschaffen.

Seit 1964 prägten und prägen viele Schulleiter und Schulleiterinnen, wie Herr Ihloff, Frau Heisig, Frau Wilmsen und Frau Hoffmann (kommissarisch), Herr Recker, Frau Stock-Lothar, Frau Beißler, Frau Kramer (kommissarisch), Herr Hanke und Frau Jilg das Geschehen an der Friedrich-von Bodelschwingh-Schule.

Viel hat sich in dieser Zeit verändert.

So haben die Schüler heute durch verschiedene Lernkonzepte, wie u.a. Gruppenarbeit, Wochenplan, Projekte, Freiarbeit, Lernspiele und Arbeiten mit digitalen Medien mehr Freiheiten und Abwechslung beim Lernen; Eigeninitiative, Kreativität und Selbstständigkeit werden gefördert.

Neue Lese- und Schreiblernmethoden änderten in den 90er Jahren den Deutschunterricht.

Gingen Schüler früher nach dem Unterricht größtenteils nach Hause, entwickelt sich Schule seit den 90er Jahren immer mehr zu einem Ganztagslebensraum, in dem Kinder Hausaufgaben machen, gemeinsam essen, spielen und an AGs teilnehmen. In der Bodelschwingh-Schule können sie das in der OGS oder im „Rhythmisierten Ganztag“.

Mittlerweile sind die Schülerzahlen so gestiegen, dass die Friedrich-von Bodelschwingh-Schule dreizügig geworden ist.

Die Schule bekommt daher zur Zeit einen Erweiterungsbau sowie Umbauten des Altbaus, die 2018 fertig gestellt sein sollen. Es sind u.a. neben zwölf Unterrichtsräumen, Betreuungs-, Mehrzweck- sowie Neben- und Lagerräume, ein zentrales Eingangsfoyer, ein Lehrerzimmer und auch eine Aula vorgesehen.